Behördendeutsch versteht niemand. Das muss nicht so bleiben.

Verwaltungssprache schafft Barrieren, die Geld kosten. Wer Rückfragen reduzieren will, muss bei den Texten anfangen.

Warum verständliche Verwaltung kein Luxus ist

Ein Bescheid, den niemand versteht, erzeugt Rückfragen. Die binden Personal. Falsch ausgefüllte Formulare verdoppeln den Aufwand und Widersprüche aus Missverständnissen kosten ein Vielfaches des Originals.

Entbürokratisierung ist politisch gewollt, vom Onlinezugangsgesetz bis zum Bürokratieentlastungsgesetz. Aber ein digitales Formular, das genauso unverständlich ist wie sein Papier-Vorgänger, hat nichts entbürokratisiert. Es hat das Problem nur ins Internet verschoben.

86 %
der Deutschen haben Schwierigkeiten, Schreiben von Behörden zu verstehen – unabhängig vom Bildungsgrad (Gesellschaft für deutsche Sprache / Allensbach). Jeder vierte Antrag wird falsch oder unvollständig ausgefüllt.

Beispiel: vorher und nachher

Vorher

„Aufgrund Ihres Antrags vom 12.03.2026 wird Ihnen unter Berücksichtigung der in § 27a SGB XII festgelegten Regelbedarfsstufe 1 ein monatlicher Gesamtbedarf in Höhe von 1.136,00 EUR zuerkannt, wobei das anrechenbare Einkommen in Höhe von 320,00 EUR in Abzug gebracht wird.“

Nachher

„Sie haben Sozialhilfe beantragt. Ihr monatlicher Bedarf beträgt 1.136,00 EUR. Davon ziehen wir Ihr Einkommen ab: 320,00 EUR. Sie erhalten monatlich 816,00 EUR.“

Derselbe Inhalt. Dieselbe Rechtsgrundlage. Aber verständlich. Weitere Beispiele ansehen.

Was ich tue

Ich übersetze Verwaltungssprache in Deutsch, das funktioniert. Klar formuliert und trotzdem juristisch belastbar. Für Bescheide, Formulare, Vertragsklauseln und AGB.

  • Bescheide und Schreiben – Verwaltungsakte, die Bürger tatsächlich verstehen, ohne einen Anwalt zu brauchen.
  • Formulare – Strukturen und Formulierungen, die korrekt ausgefüllt zurückkommen.
  • AGB und Vertragsklauseln – Verständlich formuliert, ohne den rechtlichen Kern zu verändern.
  • Webseiten-Texte für öffentliche Stellen – Von der Startseite bis zur Barrierefreiheitserklärung.

Für wen das interessant ist

Behörden, Kommunen und öffentliche Stellen, die ihre Kommunikation verbessern wollen oder müssen. Agenturen, die für die öffentliche Hand arbeiten. Und Unternehmen, die merken, dass ihre Vertragstexte mehr Fragen aufwerfen, als sie beantworten. Drei Beispiele aus der Praxis: Vorher und Nachher.

Texte, die beim ersten Lesen funktionieren.

Schicken Sie mir einen Text, der Probleme macht. Ich zeige Ihnen, was sich ändern lässt.

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